10.02.2010 – Landkreis Verden

[ Offenlegung der Zustände ]
"Die Armut steigt": NPD Verden sieht sich durch Medienberichte bestätigt

Die NPD im Landkreis Verden sieht sich durch erneute Berichte der Medien im Zusammenhang mit der steigenden Armut im Landkreis Verden bestätigt.

In den letzten Jahren hatten die Nationaldemokraten immer wieder auf die versteckte Arbeitslosigkeit und die damit verbundene steigende Armut hingewiesen.

Es kommt jetzt genau das ans Tageslicht, was wir seit Jahren ansprechen. Zwar wird die Arbeitslosenstatistik durch erfolglose Fortbildungsmaßnahmen, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen oder 1-Euro-Jobs des Landkreises kaschiert, doch steigt die Armut im Allgemeinen. Zeitarbeit, Mini-Jobs, Niedriglöhne usw. tragen dazu bei, daß die Menschen trotz Arbeit immer weniger Geld im Geldbeutel haben. Somit steigt folgerichtig die Zahl der Hilfebedürftigen. Die NPD Verden legte im letzten Jahr Argumente und Lösungsansätze zur Bekämpfung von sogenannter versteckter Arbeitslosigkeit vor. Nun reagieren erstmals die regionalen Medien und bestätigen das, was die NPD seit Jahren offenlegt.

Die Arbeitslosenquote im Landkreis liegt bei 6,5%, jedoch gibt es immer mehr Menschen, die von ihrem Gehalt allein nicht mehr leben können. So gibt es einen wachsenden Zustrom an Arbeitslosengeld-II-Anträgen, und genau diese tauchen in der Statistik nicht auf. Nicht als arbeitslos zählen die 1.071 Alleinerziehenden, die dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen. Ebenfalls nicht mitgezählt werden die 2.329 (Vormonat: 2.260) sogenannten Aufstocker, die arbeiten, von ihrem Lohn aber nicht leben können und ergänzende Hartz-IV-Leistungen vom Landkreis Verden beziehen.

Ebenfalls besorgniserregend ist, daß der Landkreis Verden pro Monat 400 neue Anträge zu bearbeiten hat. Zu Jahresbeginn waren es noch 200 monatliche Anträge.

9.811 Menschen im Landkreis leben von staatlichen Zuschüssen. Im Juli waren es 9.670. Tendenz steigend, so Kerstin Wendt vom Landkreis Verden. Neben einer vorhersehbaren schlechten Entwicklung bezweifelt die Landkreismitarbeiterin außerdem, daß diese Zahlen die Armut im Landkreis vollumfänglich widerspiegeln. Außerdem rechnet sich stark damit, daß noch in diesem Jahr die Marke von 10.000 Hartz-IV-Empfängern gesprengt wird.

Die NPD Verden hat diese Thematik mehrfach angesprochen und auf Wege aus der Krise hingewiesen. Auch wenn die regionalen Medien aktuell darüber berichten, steckt dieses System schon seit Jahren in der Krise. Die katastrophalen Arbeitsmarktverhältnisse werden sich ohne Berücksichtigung der NPD-Lösungsvorschläge nicht ändern. Schlimmer noch: Wie die aktuellen Zahlen zeigen, geht es weiter bergab.