22.04.2011 – Landkreis Verden

[ „Stiller Freitag“ statt Karfreitag ]
Sachsenmord in Verden an der Aller


Am "Stillen Freitag" gedenken wir der 4.500 Sachsenführer, welche der Kaiser Karl am Freitag vor Ostern des Jahres 772 n. d. Zw. bei Verden an der Aller hinschlachten ließ, und aller für ihren Väterglauben als Hexen und Heiden verbrannten und ermordeten Frauen und Männer unseres Volkes. Diese Hinrichtung von 4.500 Sachsen ist bei vielen auch bekannt als das „Blutgericht von Verden“.

In einem verzweifelten Abwehrkampf versuchten die Sachsen unter ihrem Heerführer Widukind sich der Christianisierung durch die Franken zu entziehen. Beim "Blutgericht von Verden" rächte sich Karl und ließ 4.500 Sachsen hinrichten. Nach dem Sieg der Franken konnte sich das Christentum im Norden ausbreiten.

Dies ist der eigentliche Ursprung des heutigen Freitages. Lange Zeit galt dieser Freitag („Stiller Freitag“) als heidnischer Gedenktag, welcher im Zuge der neuzeitlichen Christianisierung (wie viele andere Feiertage) in einen Christlichen Feiertag (Karfreitag) umgewandelt wurde.