MEDIEN – INFORMATION
Sonntag, 25.01.2009

»Brandanschlag auf NPD-Aktivisten Malte Bormann«

Kirchlinteln – In der Nacht zum 25. Januar 2009 gegen 02.00 Uhr wurde von Unbekannten ein Brandanschlag auf das Auto des NPD-Aktivisten Malte Bormann verübt. Nur durch das umsichtige Eingreifen von Nachbarn und Feuerwehr wurde verhindert, daß auch Menschenleben zu Schaden kamen. Sein Fahrzeug stand in unmittelbarer Nähe zum Wohnhaus. Bormann zeigte sich darüber verärgert, daß die Gewaltaufrufe gegen Rechts aus den Reihen derSystemparteien und Bündnisse gegen Rechts nun ganz offensichtlich Früchte tragen würden.

Bereits in der Vergangenheit war Malte Bormann immer wieder Ziel linksgerichteter Angriffe und Hauptthema bei Veranstaltungen vom „Bündnis gegenRechts“ und „WABE“ in Verden und Dörverden. Doch blieb es in der vergangenen Nacht nicht mehr bei den üblichen verbalen und körperlichen Attacken. Mehrere Polizeibeamte und Feuerwehrkräfte waren damit beschäftigt, sich mit der neuen Dimension von linksextremistischer Gewalt hier in Verden auseinanderzusetzen. Während die Spurensicherung das Fahrzeug für weitere Untersuchungen behördlich sicherstellte, erwies ein erstes Gutachten, daß es sich eindeutig um Brandstiftung handelt.

Bereits zwei Tage zuvor gab es in Bormanns Wohnort Kirchlinteln eine Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Sprecher vom Verdener Bündnis gegen Rechts, Jürgen Rump. Dieser lauerte ihm beim Einkaufen auf und drohte Bormann damit, daß seine Aktivitäten in der NPD nicht ungeahndet bleiben würden. Inwieweit diese Bedrohung im Zusammenhang mit der Brandstiftung steht, muß jetzt die Polizei klären.

Ein weiterer Zusammenhang ergibt sich in Richtung Verdener Jugendzentrum. Hier fand in derselben Nacht ein linksgerichtetes Konzert statt, wobei auch hier wieder die Person Jürgen Rump als Sprecher auftaucht. An diesem Abend spielte dort u.a. eine Musikgruppe mit dem Namen „Alibi für einen Mörder“. Bezeichnend ist, daß die Stadt Verden seit November die Trägerschaft über das Jugendzentrum ausübt und solche Konzerte weiterhin fördert.

"Diese Politkriminellen, die von Toleranz und Akzeptanz Andersdenkender schwadronieren, kennen selbst nur Gewalt gegen Sachen und sogar Menschen. Politik endet spätestens da, wo Gewalt beginnt. Die Gewalt, die von den Linksextremisten ausgeht, zeigt nur deutlich deren Hilflosigkeit hinsichtlich der politischen Argumentation", äußerte sich Bormann diesbezüglich.

Seit Jahren sind Menschen, die sich als nationale Sozialisten bekennen, Freiwild der Meinungs- und Medienhetze. Diese gipfelt dann in Straf- und Gewalttaten gegen die Repräsentanten nationaler Parteien und Organisationen.

Die NPD Verden setzt sich demgegenüber für einen Staat ein, der das Gemeinwesen und seine Bürger schützt. Nicht nur in großen Städten dominiert bereits Angst. Wir wollen uns mit dieser bundesrepublikanischen Wirklichkeit nicht abfinden. Nicht nur die Polizei ist gefragt, denn sie kann die Schuldigen bestenfalls ermitteln. Harte Gesetze müssen dafür sorgen, daß die Bürger vor solchen Straftätern möglichst nachhaltig geschützt werden.

 

Verantwortlich: Daniel Fürstenberg (Kreisgeschäftsleitung)
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